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Das Drachenboot-Festival hat zwei Hauptmerkmale: Drachenbootrennen und den Verzehr von Teigtaschen.

Uralte Traditionen leben im modernen Singapur weiter: Das Drachenboot-Festival ist ein traditioneller chinesischer Feiertag, dessen Ursprünge auf das Zeitalter der Streitenden Reiche zurückgeht.

Drachenbootrennen und Teigtaschen sind die bekanntesten Elemente des Festivals und haben ihre Wurzeln in einer Geschichte von Patriotismus und Politik.

Eine legendäre Persönlichkeit

Eine der ältesten Legenden, die sich um dieses Festival ranken, handelt von Qu Yuan, einem unbestechlichen Staatsminister Chinas während der Zeit der Streitenden Reiche. Dieser zuverlässige Berater wurde plötzlich aufgrund einer politischen Intrige von seinem Kaiser verbannt. In seiner Verzweiflung sprang er in den Fluss und nahm sich das Leben.

Da er beim einfachen Volk beliebt war, schlugen die Fischer mit ihren Rudern aufs Wasser und versuchten dadurch verzweifelt, die menschenfressenden Fische im Fluss davon abzuhalten, seinen Körper zu verzehren. Andere warfen gekochten, in Blätter gewickelten Reis ins Wasser, in der Hoffnung, dass die Fische diesen statt des Körpers von Qu Yuan fressen würden.

Die Geschichten passten gut zu der Tradition chinesischer Fischer, Boote in Drachenform zu benutzen, um die Fluss-„Drachen“ zu besänftigen. Während der Han-Dynastie entwickelte sich daraus eine Sportart.

Trommelmusik

Bis heute sind viele der ursprünglichen Traditionen des Bootsrennens erhalten geblieben: Die lange, schmale Form der Boote, die mit Löwenköpfen verzierten Buge und die Trommeln, die das Tempo der Ruderer vorgeben.

In Singapur herrscht zu dieser Zeit eine festliche Stimmung. Die Teilnehmer rudern in einem rasend schnellen Rhythmus, die Bootsführer trommeln, es werden Flaggen geschwenkt und die Zuschauer feuern ihre Lieblingsmannschaften an.

Das fesselnde Spektakel ist von viel Action, einer tragischen Vergangenheit und beeindruckender Kameradschaft geprägt.

Besonderheiten

Das wäre geschafft!

Auf dem Festival gibt es die beliebten dreieckigen Klebreis-Teigtaschen („Zhang“ auf Chinesisch), die mit Pandanusblättern umwickelt sind und mit unterschiedlichen Füllungen angeboten werden. Eine beliebte Variante der Teigtaschen ist „Bak Zhang“, gefüllt mit Schweinefleisch, Wasserkastanien und Pilzen. Die Nonya-(Peranakan*-)Variante dagegen enthält geschmortes Schweinefleisch, Fünf-Gewürze-Pulver und kandierten Wachskürbis. „Kee Zhang“ sind nicht gefüllt und werden als Süßigkeit gegessen – in Zucker oder „Gula Melaka“ („Palmzucker“ auf Malaiisch)-Sirup eingetaucht.

*Der Begriff stammt von einem indonesischen/malaiischen Wort ab, das „vor Ort geboren“ bedeutet und sich in der Regel auf Menschen bezieht, die chinesische und malaiische bzw. indonesische Wurzeln haben.

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